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Stadt Geschichte

Gegründet wurde Mühltroff um 1200 im Zuge der ostdeutschen Kolonisation; urkundlich als Stadt erstmals im Jahr 1367 erwähnt. Mühltroff wurde von mehreren Herrschaften verwaltet, u.a. durch die Plauener Vögte, Markgrafen von Meißen, die Edlen Säcke, die von Bodenhausen.

Das Wahrzeichen von Mühltroff ist das seit 1349 erstmals urkundlich erwähnte Schloss, das seinem Charakter nach eine Tieflandsburg ist und als Herrschafts- und Verwaltungssitz diente.

Das seit 1521 existierende Stadtwappen zeigt einen aufrechtstehenden Fisch, der vom ehemaligen Fischreichtum der Stadt zeugt.

Mühltroff entwickelte sich schon sehr bald zu einem Ackerbau-, Handwerks- und Gewerbestädtchen. Die Gründung der entsprechenden Innungen erfolgte ab 1560.  Durch die seit Ende des 19. Jahrhunderts bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts vorherrschende Hausweberei und Schafzucht wurde die Grundlage und Entwicklung der Textilindustrie geschaffen, die erst nach der politischen Wende Einbußen erfuhr, aber nach wie vor neben zahlreichen Gewerbetreibenden, kleinen und mittleren Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen den Charakter des Ortes prägt - Mühltroff ist als "Textilstadt" bekannt. Ein 3 ha großes Gewerbegebiet entstand am Standrand und ist im Branchenmix voll belegt; für die Erweiterung des Gebietes besteht ein gültiger B-Plan für weitere Ansiedlungen. In den Ortsteilen überwiegt die Landwirtschaft.

Maßnahmen in den Bereichen Telekommunikation, Wasser/Abwasser (Zentrale Kläranlage), Gasversorgung, Straßenbau und Städtebauliche Sanierung haben zu einer wesentlichen Verbesserung der Infrastruktur beigetragen.